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Kölking-Wobbe GmbH & Co. KG
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Fliesen Glassmuster

Marmorbäder

Um Masterbad, Kinderbad und Gäste-WC eines Neubaus, drei vergleichsweise kleine Räume mit unterschiedlichen Grundrissen, mit ein und derselben stilistischen Handschrift zu versehen, braucht man Erfahrung, kreative Ideen und den Mut, neue Wege zu beschreiten.

Eine Gemeinsamkeit schlägt dabei die optische Brücke zwischen den drei Badezimmer: Calacatta. Der Marmor beeindruckt durch schlichte Eleganz und harmoniert perfekt mit dem typischen baqua-Stil: minimalistisch, funktional und vor allem gradlinig.

Masterbad

Das schmale Bad mit beidseitigen Dachschrägen bietet nur im Mittelsegment freie Durchgangsfläche, wo ein großes Dachfenster eingesetzt wurde, das für viel Licht sorgt. Trotz des beschränkten Raumangebots sollte das Masterbad aber hell und großzügig wirken und alle Funktionen eines Badezimmers erfüllen.

Die Lösung war die große, offene und dadurch multipel nutzbare Dusche. Der minimalistische Designansatz sorgt für einen aufgeräumten, größer wirkenden Raum mit viel Stauraum in einem der seitlichen Alkoven. Die offene Walk-In-Dusche dient als Durchgang und ist Dank Bodengleichheit des Duschbodens gleichzeitig barrierefrei und somit nicht nur funktional, sondern auch schick. Das fehlende Gefälle des Duschbodens lässt die Dusche optisch verschwinden. Dass dennoch kein Wasser in den Raum läuft, liegt an der umlaufenden Duschrinne. Deswegen kann sie frei stehend und offen in Bad oder Schlafzimmer integriert werden, ist bodengleich, fugenlos und deswegen besonders pflegeleicht - wir sprechen deswegen von der unsichtbaren Dusche.

Die seitlichen Räume unter der Dachschräge werden auf der einen Seite in körperhohen Schränken viel Stauraum bietet, während auf der anderen Seite eine Duschbank Platz und das WC mit Trennwand als Sichtschutz Platz finden. Die Schublade unter dem Waschtisch lässt sich auf 90 cm ausfahren und bietet so viel Stellplatz, wenn man ihn braucht. Ansonsten ist das Waschbecken durch den Brunneneffekt von drei Seiten zugänglich und somit von bis zu drei Personen gleichzeitig nutzbar. Denn viel wichtiger als ein zweiter Waschtisch, der die meiste Zeit ohnehin nicht genutzt wird, ist die Schaffung von verstecktem Stauraum für die alltäglichen Badutensilien, die den sauberen optischen Eindruck sonst stören würden.

Licht schaffen tagsüber zwei großzügige Dachfenster, während abends fein abgestimmte Nischenbeleuchtungen für Atmosphäre sorgen.

Kinderbad

Auch das Kinderbad stellte die Herausforderung eines nicht-symmetrischen, trapezförmigen Raumes. Dennoch konnten wir auch hier die volle Funktionalität eines Badezimmers unterbringen: ein verstecktes WC, eine große Dusche mit Licht- und Shampoo-Nische, Stauraum, Ablageflächen und als Extra einen Badebereich mit Blick in den Garten. Mit diesem nachhaltigen Konzept erfüllen sich nicht nur Kinderwünsche, sondern bald auch die von Teenagern.

In diesem Bad finden sich nicht nur eine Walk-In-Dusche, sondern auch eine rechtwinklig aufgestellte Badewanne an der schrägen Wand. Die entstehende Lücke wird zur Abstellfläche umfunktioniert. Die Walk-In-Dusche weiß durch fugenlose Flächen, Minimalismus und Lichtnischen, die durch ein baqua-Badmodul erzeugt werden, zu gefallen. Das baqua-Modul besteht aus einer vorgesetzten künstlichen Wand und schafft dadurch viele Möglichkeiten für beeindruckende Lichtinszenierungen, durch die keine weitere Lichtquelle in die Raumdecke installiert werden muss.

Der fugenlose Waschtisch ist millimetergenau gearbeitet und die höhenverstellbare Prallplatte in der Waschtischmitte lässt das Wasser umlaufend abfließen - perfekt für (noch) wachsende Badbenutzer. Abgerundet wird das Konzept durch ausgefallene Armaturen von Dornbracht und Sieger Design, die nicht am Waschtisch selbst, sondern darüber, unterhalb der Spiegelablage zu finden sind. Designbadmöbel komplettieren den eleganten, klaren Look und bieten viel Stauraum.

Gäste-WC

Das Gäste-WC stellt den Abschluss unsere Bäder-Trilogie dar - mit ähnlich anspruchsvollen Herausforderungen, denn auch hier treffen wir auf einen trapezförmigen Raum. Und auch hier wird das minimalistische Konzept konsequent umgesetzt: puristische Installation, klare Linien und kreative Stauraumlösungen.

Der baqua-Flachwaschtisch mit seiner filigranen Optik ist der Eyecatcher des Raums, das ohne ein klassisches Waschbecken Eindruck hinterlässt, wenn das Wasser scheinbar magisch abläuft. Ein raumbreiter Spiegel vergrößert den schmalen Raum optisch, indem er die Raumgröße scheinbar verdoppelt.

Das große Fenster füllt den kleinen Raum mit viel Tageslicht, und die dimmbaren indirekte Beleuchtung aus dem baqua-Modul sorgt auch ohne direkten Lichteinfall für ausreichende Beleuchtung.

Quelle: Thomas Wiuf Schwartz, baqua, Granitifiandre & Kölking Wobbe

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